GPU-Auslastung allein erklärt noch keine langsame LLM-Inferenz. Entscheidend sind das Verhältnis aus Modellgröße und KV-Cache, die Länge der Requests sowie das Verhalten des Schedulers unter paralleler Last. Im vLLM-Inference-Training baust du deshalb zuerst eine messbare Baseline auf. Du startest den OpenAI-kompatiblen API-Server mit vllm serve, sendest wiederholbare Request-Profile und erfasst den Durchsatz, die Zeit bis zum ersten Token und die Latenz zwischen ausgegebenen Tokens. Danach veränderst du jeweils einen Parameter. Du untersuchst die GPU-Speicherauslastung, begrenzt Kontextlängen und passt die Anzahl gleichzeitig verarbeiteter Sequenzen an. Quantisierte Modellvarianten testest du auf ihrer vorgesehenen Hardware, damit Speichergewinn, Modellkompatibilität und Antwortverhalten gemeinsam bewertet werden. Continuous Batching wird anhand konkurrierender Requests sichtbar. Für Multi-GPU-Systeme verteilst du das Modell mit Tensor Parallelism oder Pipeline Parallelism. Die Messungen zeigen, welche Strategie zum Modell und zur vorhandenen Verbindung zwischen den GPUs passt. API-Übungen decken Chat Completions, Tool-Calling und Embeddings ab. Du prüfst dabei die Abhängigkeiten zwischen Modell, Chat-Template, Parser und Endpunkt. Anschließend baust du ein Container-Image, bindest den Modell-Cache ein und stellst den Dienst auf Kubernetes bereit. Readiness-Probes, GPU-Ressourcen und Replikate werden mit den gemessenen Kapazitätsgrenzen verknüpft. Prometheus-Metriken und Server-Logs ergänzen deine Lasttests. Du erhältst damit eine Vorgehensweise, mit der du vLLM-Konfigurationen vor einer Freigabe vergleichst und Überlastung früher erkennst.
vLLM-Schulung: Open-Source-LLMs bereitstellen
Du stimmst vLLM auf reale GPU-Budgets ab und betreibst OpenAI-kompatible Endpunkte in Containern und Kubernetes.
Kursdetails ansehenab 1.940,00 € zzgl. 19 % MwSt.
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Kursdetails
Das lernst Du
- Du strukturierst einen praxistauglichen Workflow für vLLM.
- Du bearbeitest Aufgaben zu Installation und Laufzeitvoraussetzungen für vLLM zielgerichtet und methodisch.
- Du kombinierst die im Kurs behandelten Werkzeuge und Methoden zu zusammenhängenden Arbeitsschritten.
- Du prüfst Arbeitsergebnisse zu Speicherbedarf von Modell und KV-Cache und erkennst typische Fehlerquellen frühzeitig.
- Du bereitest Arbeitsergebnisse nachvollziehbar und adressatengerecht für die weitere Nutzung auf.
- Du überträgst die erarbeiteten Methoden auf eigene Projekte und wiederkehrende Aufgaben.
Überblick
Kursinhalte
vLLM-Server und Architektur
- Installation und Laufzeitvoraussetzungen für vLLM
- Modellstart mit
vllm serve - PagedAttention und blockbasierter KV-Cache
- Parameter der OpenAI-kompatiblen Serverkonfiguration
- Unterstützte Modellarchitekturen und Modellformate
GPU-Speicher und Batching
- Speicherbedarf von Modell und KV-Cache
- Continuous Batching für parallele Anfragen
- GPU-Speichergrenze mit
--gpu-memory-utilization - Kontextlänge und maximale Sequenzanzahl
- Quantisierung nach Modell und GPU
APIs und Modellfunktionen
- OpenAI-kompatible Chat-Completions-Endpunkte
- Streaming-Antworten und Abbruchverhalten
- Tool-Calling mit Modell und Parser
- Embeddings mit unterstützten Pooling-Modellen
Parallelisierung über mehrere GPUs
- Tensor Parallelism über mehrere GPUs
- Pipeline Parallelism für große Modelle
- Kommunikationskosten zwischen GPU-Prozessen
- Strategiewahl nach Modell und Hardware
Hosting mit Containern
- Container-Image für den vLLM-Server
- Modell-Cache auf persistenten Volumes
- GPU-Zugriff aus der Container-Laufzeit
vLLM auf Kubernetes
- GPU-Ressourcen für Kubernetes-Pods
- Readiness- und Liveness-Probes
- Horizontale Skalierung über Replikate
- Rollouts mit großen Modellgewichten
Benchmarks und Betriebsbeobachtung
- Lastprofile für parallele API-Anfragen
- Durchsatz in Tokens pro Sekunde
- Zeit bis zum ersten Token
- Zeit zwischen ausgegebenen Tokens
- Prometheus-Metriken und Server-Logs
Zielgruppe & Voraussetzungen
Für wen der Kurs geeignet ist
- MLOps-Fachkräfte für produktive LLM-Inferenz
- KI-Plattformteams mit eigener GPU-Infrastruktur
- GPU-Administratoren für containerisierte KI-Dienste
Deine Vorteile
Garantierte TermineMarkierte Termine finden statt und bieten 10 % Preisvorteil.
Kleine GruppenMaximal 8 Teilnehmende für intensiven Austausch und nachhaltigen Lernerfolg.
Praxiserfahrene Trainer:innenBerufsrelevante Fachexpertise aus langjähriger Praxiserfahrung.
Keine HybridschulungenBewusst live online oder in Präsenz – für eine klare, fokussierte Lernumgebung.
FAQ
Was lerne ich in der Schulung „vLLM-Schulung: Open-Source-LLMs bereitstellen“?
Du lernst, zentrale Methoden im Themenfeld vLLM-Schulung: Open-Source-LLMs bereitstellen praxisnah anzuwenden, Arbeitsschritte klar zu strukturieren und Ergebnisse für berufliche Aufgaben nachvollziehbar aufzubereiten. Zu den Schwerpunkten gehören vLLM-Server und Architektur, GPU-Speicher und Batching, APIs und Modellfunktionen, Parallelisierung über mehrere GPUs, Hosting mit Containern, vLLM auf Kubernetes und Benchmarks und Betriebsbeobachtung.
Für wen ist die Schulung geeignet?
Die Schulung richtet sich an MLOps-Fachkräfte für produktive LLM-Inferenz, KI-Plattformteams mit eigener GPU-Infrastruktur und GPU-Administratoren für containerisierte KI-Dienste.
Welche Vorkenntnisse brauche ich für die Schulung?
Linux-, Shell- und Container-Praxis Grundkenntnisse in Kubernetes und im LLM-Self-Hosting
Welche Themen und Schwerpunkte werden behandelt?
Zu den Schwerpunkten gehören vLLM-Server und Architektur, GPU-Speicher und Batching, APIs und Modellfunktionen, Parallelisierung über mehrere GPUs, Hosting mit Containern, vLLM auf Kubernetes und Benchmarks und Betriebsbeobachtung.
Wie praxisnah ist die Schulung?
Die Schulung greift praxisnah insbesondere die Bereiche Hosting mit Containern, vLLM auf Kubernetes und Benchmarks und Betriebsbeobachtung auf. Dadurch lässt sich das Gelernte gezielt auf eigene Aufgaben und Projekte übertragen.
Was kann ich nach dem Seminar in der Praxis umsetzen?
Zu den angestrebten Ergebnissen gehören: Du setzt die zentralen Methoden des Kurses in einem strukturierten Praxisworkflow ein; Du planst Arbeitsschritte nachvollziehbar und wählst geeignete Verfahren für die jeweilige Aufgabe aus; Du erkennst typische Qualitäts- und Fehlerquellen und kannst Ergebnisse systematisch prüfen; Du bereitest Resultate so auf, dass sie im Team verständlich weiterverwendet werden können; Du überträgst die erarbeiteten Vorgehensweisen auf eigene berufliche Projekte.
Wird im Seminar auch das Thema „Parallelisierung über mehrere GPUs“ behandelt?
Ja. „Parallelisierung über mehrere GPUs“ ist ein eigener Bestandteil der Schulung. Dazu gehören Tensor Parallelism über mehrere GPUs, Pipeline Parallelism für große Modelle, Kommunikationskosten zwischen GPU-Prozessen und Strategiewahl nach Modell und Hardware.
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- Zertifikat und Unterlagen inklusive
- Umbuchung möglich
