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Spring AI Schulung 2: RAG und KI-Agenten bauen

Integriere Tool-Calling in Spring Boot, verbinde PostgreSQL per PGVector und prüfe KI-Antworten mit Evaluation und Tracing.

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4 Tage

23 Standorte

Online & Präsenz

Nächster Termin: 19. – 22.10.2026 · 71 weitere verfügbar

ab 2.690,00 € zzgl. 19 % MwSt.

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Kursdetails

Das lernst Du

  • Du strukturierst einen praxistauglichen Workflow für Spring AI Schulung 2.
  • Du bearbeitest Aufgaben zu Spring-Boot-Starter und Auto-Konfiguration zielgerichtet und methodisch.
  • Du kombinierst die im Kurs behandelten Werkzeuge und Methoden zu zusammenhängenden Arbeitsschritten.
  • Du prüfst Arbeitsergebnisse zu Prompt-Templates mit dynamischen Laufzeitparametern und erkennst typische Fehlerquellen frühzeitig.
  • Du bereitest Arbeitsergebnisse nachvollziehbar und adressatengerecht für die weitere Nutzung auf.
  • Du überträgst die erarbeiteten Methoden auf eigene Projekte und wiederkehrende Aufgaben.

Überblick

Eine Wissensanwendung braucht mehr als einen funktionierenden Modellaufruf. Dokumentänderungen müssen im Vector Store ankommen, Antworten benötigen einen Quellenbezug und Aktionen dürfen nur über freigegebene Funktionen laufen. Im Training entwickelst du dafür einen Spring-Boot-Service, der diese Anforderungen in einer zusammenhängenden Architektur abbildet. Der Einstieg führt über ChatClient, Spring-Boot-Konfiguration und die Adapter unterstützter Modellanbieter. Strukturierte Ausgaben geben der Anwendung einen festen Vertrag: Das Modell liefert Daten für definierte Java-Typen, während Validierung und Fehlerbehandlung ungeeignete Ergebnisse abfangen. Du prüfst dabei auch, welche Fähigkeiten ein Provider tatsächlich bereitstellt und wo eigene Optionen erforderlich sind. Für die RAG-Pipeline werden Dokumente zerlegt, mit Metadaten versehen und als Embeddings in PostgreSQL mit PGVector gespeichert. Die Suche kombiniert Vektorähnlichkeit mit Filtern, damit nur freigegebene Inhalte in den Prompt gelangen. Du verbindest Treffer und Quellenhinweise mit der erzeugten Antwort. Tool-Calling öffnet anschließend einen kontrollierten Weg zu Java-Methoden. Parameterschemas, Zeitlimits und Freigaben begrenzen, welche Aktionen das Modell auslösen darf. Conversation Memory verwaltet getrennte Sitzungen; Advisors ergänzen wiederkehrende Regeln und Kontextbausteine an einer definierten Stelle der Aufrufkette. Aus diesen Elementen entsteht ein Agent mit Schrittlimit und Abbruchbedingungen. Du bewertest die Lösung anhand eines Testdatensatzes und vergleichst Ergebnisse nach Änderungen an Prompt oder Retrieval. Logging mit Korrelations-IDs und verteiltes Tracing verbinden Modellaufruf, Datenbanksuche und Tool-Ausführung zu einem untersuchbaren Ablauf. Das fertige Projekt liefert eine Vorlage für KI-Funktionen, die sich in bestehende Java-Services übernehmen lassen.

Kursinhalte

Spring AI: Architektur und Anbieter

  • Spring-Boot-Starter und Auto-Konfiguration
  • ChatClient als einheitliche Aufrufschnittstelle
  • Anbieterwechsel über Spring-AI-Abstraktionen
  • Optionsmodelle der jeweiligen Provider

Antwortverträge in Spring Boot

  • Prompt-Templates mit dynamischen Laufzeitparametern
  • Konvertierung strukturierter Ausgaben in Java-Typen
  • Explizite Bean Validation nach Konvertierung
  • Fehlerbehandlung bei ungültigen Modellergebnissen

Dokumentpipeline für RAG

  • Chunking entlang der Dokumentstruktur
  • Auswahl von Embedding-Modellen und Vektordimensionen
  • Metadaten für gefilterte Retrieval-Abfragen
  • Strategien zur Neuindizierung geänderter Dokumente

PostgreSQL mit pgvector

  • Einrichtung der pgvector-Erweiterung in PostgreSQL
  • HNSW- und IVFFlat-Indizes vergleichen
  • Metadatenbasierte Filter für getrennte Mandanten
  • Quellenangaben in erzeugten RAG-Antworten

Tool-Calling mit Spring Boot

  • @Tool-Methoden und ToolCallback-Implementierungen
  • JSON-Schemas für Java-Methodenparameter
  • Freigaben für Aktionen mit Seiteneffekt
  • Zeitlimits und definierte Tool-Fehler

Chat Memory und Advisors

  • Sitzungsgebundene Speicherung im Chat Memory
  • Advisor-Ketten und ihre Ausführungsreihenfolge
  • Kontextfenster und verfügbare Token-Budgets
  • Persistente Speicherung von Chat-Verläufen

KI-Agenten mit Java

  • Begrenzte Planungs- und Ausführungsschleifen
  • Modellgesteuerte Auswahl freigegebener Tools
  • Abbruchbedingungen und maximale Schrittzahl
  • Menschliche Freigaben vor Schreibzugriffen

Evaluation und Beobachtbarkeit

  • Testdatensätze mit erwarteten Antwortmerkmalen
  • Retrieval-Relevanz und Quellenabdeckung
  • Regressionstests nach Prompt-Änderungen
  • Korrelations-IDs für zusammengehörige Aufrufe
  • Tracing von Modell- und Tool-Aufrufen

Schutzgrenzen für Daten und Tools

  • Datenklassifizierung vor externen Provider-Aufrufen
  • Prompt-Injection über eingebundene RAG-Quellen
  • Mandantentrennung im verwendeten Vector Store
  • Rechtebegrenzung für aufgerufene Java-Tools
  • Secret-Stores für Provider-Zugänge
  • Datenminimierung bei personenbezogenen Eingaben

Zielgruppe & Voraussetzungen

Für wen der Kurs geeignet ist

  • Java-Fachkräfte mit Spring-Boot-Erfahrung
  • Backend-Teams für KI-gestützte Anwendungen
  • Fachkräfte für Softwarearchitektur in Java-Plattformen
  • Technische Teamleitungen für KI-Integration

Deine Vorteile

  • Garantierte TermineMarkierte Termine finden statt und bieten 10 % Preisvorteil.

  • Kleine GruppenMaximal 8 Teilnehmende für intensiven Austausch und nachhaltigen Lernerfolg.

  • Praxiserfahrene Trainer:innenBerufsrelevante Fachexpertise aus langjähriger Praxiserfahrung.

  • Keine HybridschulungenBewusst live online oder in Präsenz – für eine klare, fokussierte Lernumgebung.

FAQ

Was lerne ich in der Schulung „Spring AI Schulung 2: RAG und KI-Agenten bauen“?

Du lernst, zentrale Methoden im Themenfeld Spring AI Schulung 2: RAG und KI-Agenten bauen praxisnah anzuwenden, Arbeitsschritte klar zu strukturieren und Ergebnisse für berufliche Aufgaben nachvollziehbar aufzubereiten. Zu den Schwerpunkten gehören Spring AI: Architektur und Anbieter, Antwortverträge in Spring Boot, Dokumentpipeline für RAG, PostgreSQL mit pgvector, Tool-Calling mit Spring Boot, Chat Memory und Advisors, KI-Agenten mit Java, Evaluation und Beobachtbarkeit und Schutzgrenzen für Daten und Tools.

Für wen ist die Schulung geeignet?

Die Schulung richtet sich an Java-Fachkräfte mit Spring-Boot-Erfahrung, Backend-Teams für KI-gestützte Anwendungen, Fachkräfte für Softwarearchitektur in Java-Plattformen und Technische Teamleitungen für KI-Integration.

Welche Vorkenntnisse brauche ich für die Schulung?

Sichere Java-Kenntnisse und Spring-Boot-Erfahrung, etwa aus REST APIs mit Spring Boot Grundkenntnisse in REST, SQL und Docker

Welche Themen und Schwerpunkte werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören Spring AI: Architektur und Anbieter, Antwortverträge in Spring Boot, Dokumentpipeline für RAG, PostgreSQL mit pgvector, Tool-Calling mit Spring Boot, Chat Memory und Advisors, KI-Agenten mit Java, Evaluation und Beobachtbarkeit und Schutzgrenzen für Daten und Tools.

Wie praxisnah ist die Schulung?

Die Schulung greift praxisnah insbesondere die Bereiche KI-Agenten mit Java, Evaluation und Beobachtbarkeit und Schutzgrenzen für Daten und Tools auf. Dadurch lässt sich das Gelernte gezielt auf eigene Aufgaben und Projekte übertragen.

Was kann ich nach dem Seminar in der Praxis umsetzen?

Zu den angestrebten Ergebnissen gehören: Du setzt die zentralen Methoden des Kurses in einem strukturierten Praxisworkflow ein; Du planst Arbeitsschritte nachvollziehbar und wählst geeignete Verfahren für die jeweilige Aufgabe aus; Du erkennst typische Qualitäts- und Fehlerquellen und kannst Ergebnisse systematisch prüfen; Du bereitest Resultate so auf, dass sie im Team verständlich weiterverwendet werden können; Du überträgst die erarbeiteten Vorgehensweisen auf eigene berufliche Projekte.

Wird im Seminar auch das Thema „Tool-Calling mit Spring Boot“ behandelt?

Ja. „Tool-Calling mit Spring Boot“ ist ein eigener Bestandteil der Schulung. Dazu gehören @Tool-Methoden und ToolCallback-Implementierungen, JSON-Schemas für Java-Methodenparameter, Freigaben für Aktionen mit Seiteneffekt und Zeitlimits und definierte Tool-Fehler.

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