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KI-Transformation in der Produktion

Von Use Case bis Rollout: KI, Daten und Shopfloor wirksam verbinden

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2 Tage

23 Standorte

Online & Präsenz

Nächster Termin: 07. – 08.12.2026 · 71 weitere verfügbar

ab 1.190,00 € zzgl. 19 % MwSt.

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Kursdetails

Das lernst Du

  • KI-Use-Cases, die in der Produktion tragen
  • Datenbasis im Shopfloor: OT trifft IT
  • Architektur für Industrie 4.0 mit KI
  • ML/AI in der Praxis: typische Produktionsmuster
  • MLOps und Betrieb: vom Pilot zur Linie
  • Governance, Sicherheit und Regulatorik

Überblick

Dieses Seminar richtet sich an alle, die KI in der Produktion einführen sollen und dabei zwischen OT, IT, Qualität und Engineering vermitteln müssen. Du entwickelst ein klares Bild davon, welche KI-Anwendungsfälle in Fertigungsumgebungen wirklich funktionieren und wie Du sie so zuschneidest, dass sie in vorhandene Abläufe passen. Statt mit Modelltypen zu starten, beginnst Du mit Werthebeln und Entscheidungskriterien: Wo entsteht messbarer Nutzen, welche Daten sind realistisch verfügbar, welche Eingriffe in den Prozess sind erlaubt und wie sieht ein praktikabler Weg vom Pilot zur Skalierung aus. Ein zentraler Teil ist die Datenbasis im Shopfloor. Du lernst, wie Du Datenquellen wie PLC, SCADA, MES und Historian verbindest, welche typischen Datenqualitätsprobleme auftreten und wie Du sie systematisch adressierst. Dabei geht es auch um Kontext: Auftragsdaten, Rezepturen, Chargen und Rüstzustände sind oft entscheidend, um aus Rohsignalen verwertbare Features zu machen. Du vergleichst Edge- und Cloud-Ansätze anhand von Latenz, Verfügbarkeit, Kosten und Betriebsmodell und leitest daraus eine Architektur ab, die zu Deinem Werk passt. Darauf aufbauend arbeitest Du an konkreten Mustern: Predictive Maintenance mit Anomalien und Restlebensdauer, visuelle Qualitätsprüfung mit Defektklassen, Prozessoptimierung mit Setpoint-Empfehlungen sowie Planungsthemen wie Forecasting und Rüstoptimierung. Du planst Validierung und Nutzenmessung, inklusive Ground Truth, Labeling-Prozess und geeigneter KPIs. Zum Abschluss setzt Du den Rahmen für den sicheren Betrieb: MLOps, Monitoring, Drift und Retraining, A/B-Tests, Rollback und Freigabeprozesse. OT-Security, Rollenmodelle und die Dokumentations- und Pflichtenlogik des EU AI Act fließen in eine umsetzbare Roadmap ein.

Kursinhalte

  • KI-Use-Cases, die in der Produktion tragen
    • Werthebel: Qualität, OEE, Energie, Durchlaufzeit
    • Use-Case-Scoping mit Aufwand-Nutzen-Matrix
    • Grenzen: Datenlage, Prozessstabilität, Taktzeiten
    • Make-or-Buy und Build-vs-Integrate
  • Datenbasis im Shopfloor: OT trifft IT
    • Signalquellen: Sensorik, PLC, SCADA, MES, Historian
    • Datenqualität: Zeitstempel, Sampling, Drift, Missing Values
    • Kontextdaten: Aufträge, Rezepturen, Chargen, Werkzeugstände
    • Edge vs. Cloud: Latenz, Kosten, Betriebsmodelle
  • Architektur für Industrie 4.0 mit KI
    • Referenzbilder: ISA-95, Purdue Model, Datenplattformen
    • Streaming vs. Batch und Event-getriebene Pipelines
    • Digitale Zwillinge als Kontext- und Simulationslayer
    • Integration: APIs, OPC UA, MQTT, Datenkatalog
  • ML/AI in der Praxis: typische Produktionsmuster
    • Predictive Maintenance: Ausfälle, RUL, Anomalien
    • Visuelle Qualitätsprüfung: Defekte, Ausschuss, Nacharbeit
    • Prozessoptimierung: Setpoints, SPC, Ursachenanalyse
    • Planung: Forecasting, Bestände, Rüstoptimierung
  • MLOps und Betrieb: vom Pilot zur Linie
    • Modell-Lifecycle: Training, Deployment, Monitoring
    • Drift, Retraining, A/B-Tests und Rollback-Strategien
    • Validierung: Ground Truth, Labeling, Messsystemanalyse
    • KPIs: Nutzenmessung, Akzeptanz, Skalierung
  • Governance, Sicherheit und Regulatorik
    • OT-Security und sichere Datenpfade
    • Rollen, Verantwortlichkeiten, Freigabeprozesse
    • EU AI Act: Risikoklassen, Dokumentation, Pflichten
    • Datenschutz und IP: Lieferanten, Modelle, Daten

Zielgruppe & Voraussetzungen

Für wen der Kurs geeignet ist

  • Produktions- und Werksleitung
  • Industrial Engineering, Prozess- und Fertigungsplanung
  • Instandhaltung, Reliability Engineering, TPM-Verantwortliche
  • IT/OT-Architektur, Data Engineering, Data Science in der Industrie
  • Für alle, die KI in der Produktion wirksam einführen und skalieren wollen.

Deine Vorteile

  • Garantierte TermineMarkierte Termine finden statt und bieten 10 % Preisvorteil.

  • Kleine GruppenMaximal 8 Teilnehmende für intensiven Austausch und nachhaltigen Lernerfolg.

  • Praxiserfahrene Trainer:innenBerufsrelevante Fachexpertise aus langjähriger Praxiserfahrung.

  • Keine HybridschulungenBewusst live online oder in Präsenz – für eine klare, fokussierte Lernumgebung.

FAQ

Was lerne ich in der Schulung „KI-Transformation in der Produktion“?

Von Use Case bis Rollout: KI, Daten und Shopfloor wirksam verbinden. Zu den Schwerpunkten gehören KI-Use-Cases, die in der Produktion tragen, Datenbasis im Shopfloor: OT trifft IT, Architektur für Industrie 4.0 mit KI, ML/AI in der Praxis: typische Produktionsmuster, MLOps und Betrieb: vom Pilot zur Linie und Governance, Sicherheit und Regulatorik.

Für wen ist die Schulung geeignet?

Die Schulung richtet sich an Produktions- und Werksleitung, Industrial Engineering, Prozess- und Fertigungsplanung, Instandhaltung, Reliability Engineering, TPM-Verantwortliche und IT/OT-Architektur, Data Engineering, Data Science in der Industrie sowie alle, die KI in der Produktion wirksam einführen und skalieren wollen.

Welche Vorkenntnisse brauche ich für die Schulung?

Grundverständnis von Produktionsprozessen und Kennzahlen (z. B. OEE, Ausschuss, Stillstände). Basiswissen zu Daten (Tabellen, Zeitreihen) ist hilfreich, aber nicht zwingend.

Welche Themen und Schwerpunkte werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören KI-Use-Cases, die in der Produktion tragen, Datenbasis im Shopfloor: OT trifft IT, Architektur für Industrie 4.0 mit KI, ML/AI in der Praxis: typische Produktionsmuster, MLOps und Betrieb: vom Pilot zur Linie und Governance, Sicherheit und Regulatorik.

Wie praxisnah ist die Schulung?

Ja. Ein eigener praxisbezogener Schwerpunkt ist „ML/AI in der Praxis: typische Produktionsmuster“. Dabei geht es unter anderem um Predictive Maintenance: Ausfälle, RUL, Anomalien, Visuelle Qualitätsprüfung: Defekte, Ausschuss, Nacharbeit und Prozessoptimierung: Setpoints, SPC, Ursachenanalyse. So werden die Inhalte auf konkrete Aufgaben und Anwendungssituationen übertragen.

Was kann ich nach dem Seminar in der Praxis umsetzen?

Zu den angestrebten Ergebnissen gehören: Dieses Seminar richtet sich an alle, die KI in der Produktion einführen sollen und dabei zwischen OT, IT, Qualität und Engineering vermitteln müssen; Du entwickelst ein klares Bild davon, welche KI-Anwendungsfälle in Fertigungsumgebungen wirklich funktionieren und wie Du sie so zuschneidest,; Statt mit Modelltypen zu starten, beginnst Du mit Werthebeln und Entscheidungskriterien: Wo entsteht messbarer Nutzen, welche Daten sind realistisch verfügbar,; Ein zentraler Teil ist die Datenbasis im Shopfloor; Du lernst, wie Du Datenquellen wie PLC, SCADA, MES und Historian verbindest, welche typischen Datenqualitätsprobleme auftreten und wie Du sie systematisch adressierst.

Wird im Seminar auch „Architektur für Industrie 4.0 mit KI“ behandelt?

Ja. „Architektur für Industrie 4.0 mit KI“ ist ein eigener Bestandteil der Schulung. Dazu gehören Referenzbilder: ISA-95, Purdue Model, Datenplattformen, Streaming vs. Batch und Event-getriebene Pipelines, Digitale Zwillinge als Kontext- und Simulationslayer und Integration: APIs, OPC UA, MQTT, Datenkatalog.

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