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KI Sprach-Interfaces bauen: STT & TTS, die wirken

Vom Mikrofon bis zur Antwort: robuste Pipelines, Latenz, Qualität und Datenschutz sauber gelöst.

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2 Tage

23 Standorte

Online & Präsenz

Nächster Termin: 21. – 22.12.2026 · 71 weitere verfügbar

ab 1.190,00 € zzgl. 19 % MwSt.

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Kursdetails

Das lernst Du

  • Architektur für Sprach-Interfaces
  • Speech-to-Text (STT) in der Praxis
  • Text-to-Speech (TTS) mit natürlicher Ausgabe
  • Dialoglogik und Orchestrierung
  • Qualität, Tests und Monitoring
  • Datenschutz, Sicherheit und Betrieb

Überblick

Dieses Seminar richtet sich an alle, die Voice nicht als Spielerei, sondern als verlässliche Schnittstelle bauen wollen. Du arbeitest entlang eines realistischen Entwicklungsprozesses: Anforderungen definieren, Qualitätsziele festlegen, Prototyp erstellen, testen, überwachen und iterieren. Zuerst legst Du ein Latenz-Budget fest und entscheidest, welche Komponenten auf Client und Backend gehören. Du lernst typische Fehlerbilder kennen, etwa Hall, Overlap, lange Stillephasen oder Abbrüche bei schlechter Verbindung, und entwickelst Gegenmaßnahmen. Für Speech-to-Text erarbeitest Du Dir eine robuste Pipeline mit Streaming-Transkription, Segmentierung und Confidence-Auswertung. Ein Schwerpunkt ist Domänenvokabular: Du modellierst Phrasen, Wörterbücher und Regeln, um Produktnamen, Abkürzungen und Fachsprache besser zu erkennen. Danach wechselst Du zu Text-to-Speech und machst Ausgabe steuerbar: SSML für Betonung, Pausen, Aussprache und Zahlen, plus technische Aspekte wie Sampling, Codecs, Lautheitsanpassung und Streaming-Audio. Du setzt Unterbrechbarkeit um, damit das System bei Nutzerinteraktionen sofort reagiert. Im Teil Dialoglogik orchestrierst Du Turn-Taking, Rückfragen und Fallbacks, damit das System auch bei Unsicherheit sinnvoll weiterführt. Abschließend baust Du eine Test- und Monitoring-Strategie: Testsets für Akzente und Geräuschkulissen, Regressionstests, Observability für Latenz und Ausfälle sowie Prozesse für Human-in-the-loop-Verbesserungen. So entsteht eine belastbare Grundlage für produktive Sprach-Features.

Kursinhalte

  • Architektur für Sprach-Interfaces
    • End-to-End-Flows: Audio rein, Text raus, Antwort zurück
    • Client, Backend, Streaming: typische Bausteine
    • Latenz-Budget und Qualitätsziele definieren
    • Fehlerbilder: Abbrüche, Hall, Overlap, Stille
  • Speech-to-Text (STT) in der Praxis
    • Streaming vs. Batch-Transkription
    • Voice Activity Detection und Segmentierung
    • Spracherkennung für Fachvokabular: Phrasen, Wörterbücher
    • Messgrößen: WER, Real-Time-Factor, Confidence
  • Text-to-Speech (TTS) mit natürlicher Ausgabe
    • Stimmenauswahl, Stil und Prosodie
    • SSML-Grundlagen für Betonung und Pausen
    • Audio-Formate, Sampling, Lautheit, Normalisierung
    • Streaming-Audio und Unterbrechbarkeit
  • Dialoglogik und Orchestrierung
    • Turn-Taking: wann zuhören, wann sprechen
    • Bararge-in: Nutzer unterbricht die Ausgabe
    • Fallbacks, Rückfragen, Bestätigungen
    • Kontextverwaltung und Prompting-Schnittstellen
  • Qualität, Tests und Monitoring
    • Testsets für Akzente, Umgebungsgeräusche, Domänenbegriffe
    • Automatisierte Regression: Transkription und Audio
    • Observability: Latenzen, Ausfallraten, Qualitätsdrift
    • Human-in-the-loop für Iterationen
  • Datenschutz, Sicherheit und Betrieb
    • PII-Handling, Logging-Strategien, Retention
    • On-Prem, Private Cloud, Managed APIs: Trade-offs
    • Schlüsselmanagement, Zugriff, Audit
    • Kostensteuerung: Token, Minuten, Caching

Zielgruppe & Voraussetzungen

Für wen der Kurs geeignet ist

  • Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler, die Voice-Features integrieren
  • Machine-Learning- und Data-Engineering-Rollen mit Schnittstelle zu Audio
  • Product Ownerinnen und Product Owner für Conversational Interfaces
  • IT-Architektinnen und IT-Architekten mit Verantwortung für Betrieb und Datenschutz
  • Für alle, die STT & TTS in Anwendungen produktiv nutzbar machen wollen

Deine Vorteile

  • Garantierte TermineMarkierte Termine finden statt und bieten 10 % Preisvorteil.

  • Kleine GruppenMaximal 8 Teilnehmende für intensiven Austausch und nachhaltigen Lernerfolg.

  • Praxiserfahrene Trainer:innenBerufsrelevante Fachexpertise aus langjähriger Praxiserfahrung.

  • Keine HybridschulungenBewusst live online oder in Präsenz – für eine klare, fokussierte Lernumgebung.

FAQ

Was lerne ich in der Schulung „KI Sprach-Interfaces bauen: STT & TTS, die wirken“?

Vom Mikrofon bis zur Antwort: robuste Pipelines, Latenz, Qualität und Datenschutz sauber gelöst. Zu den Schwerpunkten gehören Architektur für Sprach-Interfaces, Speech-to-Text (STT) in der Praxis, Text-to-Speech (TTS) mit natürlicher Ausgabe, Dialoglogik und Orchestrierung, Qualität, Tests und Monitoring und Datenschutz, Sicherheit und Betrieb.

Für wen ist die Schulung geeignet?

Die Schulung richtet sich an Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler, die Voice-Features integrieren, Machine-Learning- und Data-Engineering-Rollen mit Schnittstelle zu Audio, Product Ownerinnen und Product Owner für Conversational Interfaces und IT-Architektinnen und IT-Architekten mit Verantwortung für Betrieb und Datenschutz sowie alle, die STT & TTS in Anwendungen produktiv nutzbar machen wollen.

Welche Vorkenntnisse brauche ich für die Schulung?

Grundverständnis von Web- oder Backend-Architekturen und APIs. Hilfreich sind erste Berührungspunkte mit Audio oder ML, aber nicht erforderlich.

Welche Themen und Schwerpunkte werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören Architektur für Sprach-Interfaces, Speech-to-Text (STT) in der Praxis, Text-to-Speech (TTS) mit natürlicher Ausgabe, Dialoglogik und Orchestrierung, Qualität, Tests und Monitoring und Datenschutz, Sicherheit und Betrieb.

Wie praxisnah ist die Schulung?

Ja. Ein eigener praxisbezogener Schwerpunkt ist „Speech-to-Text (STT) in der Praxis“. Dabei geht es unter anderem um Streaming vs. Batch-Transkription, Voice Activity Detection und Segmentierung und Spracherkennung für Fachvokabular: Phrasen, Wörterbücher. So werden die Inhalte auf konkrete Aufgaben und Anwendungssituationen übertragen.

Was kann ich nach dem Seminar in der Praxis umsetzen?

Zu den angestrebten Ergebnissen gehören: Dieses Seminar richtet sich an alle, die Voice nicht als Spielerei, sondern als verlässliche Schnittstelle bauen wollen; Du arbeitest entlang eines realistischen Entwicklungsprozesses: Anforderungen definieren, Qualitätsziele festlegen, Prototyp erstellen, testen, überwachen und iterieren; Zuerst legst Du ein Latenz-Budget fest und entscheidest, welche Komponenten auf Client und Backend gehören; Du lernst typische Fehlerbilder kennen, etwa Hall, Overlap, lange Stillephasen oder Abbrüche bei schlechter Verbindung, und entwickelst Gegenmaßnahmen; Für Speech-to-Text erarbeitest Du Dir eine robuste Pipeline mit Streaming-Transkription, Segmentierung und Confidence-Auswertung.

Wird im Seminar auch „Dialoglogik und Orchestrierung“ behandelt?

Ja. „Dialoglogik und Orchestrierung“ ist ein eigener Bestandteil der Schulung. Dazu gehören Turn-Taking: wann zuhören, wann sprechen, Bararge-in: Nutzer unterbricht die Ausgabe, Fallbacks, Rückfragen, Bestätigungen und Kontextverwaltung und Prompting-Schnittstellen.

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