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KI im Qualitätsmanagement: Prüfprozesse mit OpenCV bauen

Von der Kamera bis zur Entscheidung: robuste Bildprüfung, Messung und Anomalie-Erkennung für die Produktion.

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2 Tage

23 Standorte

Online & Präsenz

Nächster Termin: 09. – 10.11.2026 · 95 weitere verfügbar

ab 1.550,00 € zzgl. 19 % MwSt.

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Kursdetails

Das lernst Du

  • Bildverarbeitung im Qualitätsmanagement
  • OpenCV-Grundlagen, die im Shopfloor zählen
  • Messung, Toleranzen und Entscheidung
  • Detektion und Klassifikation: wo „KI“ sinnvoll ist
  • Datensatz, Labeling und Teststrategie
  • Einführung in den industriellen Rollout

Überblick

Automatisierte Sichtprüfung scheitert selten an „zu wenig KI“, sondern an unklaren Prüfmerkmalen, instabilen Bildbedingungen und fehlender Testlogik. Genau dort setzt dieses Seminar an. Du lernst, wie du Prüfprozesse im Qualitätsmanagement mit OpenCV so konzipierst, dass sie reproduzierbar messen und nachvollziehbar entscheiden. Der Kurs beginnt mit der Übersetzung von Qualitätsanforderungen in technische Prüfkriterien: Fehlerkatalog, Akzeptanzgrenzen, Messstrategie und Umgang mit Grenzfällen. Im technischen Kern baust du eine Bildverarbeitungspipeline auf, die du später auf eigene Prüfaufgaben übertragen kannst. Du arbeitest mit ROIs, Masken und geeigneten Farbräumen, stabilisierst Bilder über Filter und Morphologie und nutzt Segmentierung, um relevante Strukturen zuverlässig zu isolieren. Danach folgt der Schritt, der im QM zählt: Messen statt raten. Du leitest Geometriemerkmale aus Konturen ab, definierst Toleranzen und setzt Kalibrierung ein, um Pixelwerte in reale Maße zu überführen. Daraus entsteht eine Gut/Schlecht-Logik, die du begründen und dokumentieren kannst. Anschließend ordnen wir „KI“ pragmatisch ein: Wann reichen klassische OpenCV-Methoden, wann sind Merkmalsabgleiche oder einfache ML-Ansätze sinnvoll, und wie bewertest du Anomalie-Erkennung mit Kennzahlen, die Ausschuss und Nacharbeit realistisch abbilden. Du lernst, wie du Daten sammelst, Varianz abdeckst, Labeling konsistent hältst und Tests so aufsetzt, dass du False Accept und False Reject gezielt steuern kannst. Zum Schluss besprechen wir Rollout-Themen wie Laufzeit, Monitoring, Drift und auditfähige Nachvollziehbarkeit.

Kursinhalte

  • Bildverarbeitung im Qualitätsmanagement
    • Typische Prüfaufgaben: Anwesenheit, Lage, Vollständigkeit, Oberfläche
    • Beleuchtung, Optik, Auflösung: was Prüfqualität wirklich treibt
    • Fehlerbilder und Akzeptanzkriterien sauber definieren
  • OpenCV-Grundlagen, die im Shopfloor zählen
    • Bildformate, Farbräume, ROI und Masken
    • Filter, Kanten, Morphologie für stabile Ergebnisse
    • Thresholding und Segmentierung für klare Merkmale
  • Messung, Toleranzen und Entscheidung
    • Konturen, Geometrie, Abstände, Winkel, Rundheit
    • Kalibrierung und Pixel-zu-mm Umrechnung
    • Regeln, Grenzwerte, Gut/Schlecht-Logik und Unsicherheit
  • Detektion und Klassifikation: wo „KI“ sinnvoll ist
    • Merkmalsbasierte Verfahren vs. ML-Ansätze
    • Template Matching, Feature Matching, einfache Klassifikatoren
    • Anomalie-Erkennung mit sinnvollen Qualitätsmetriken
  • Datensatz, Labeling und Teststrategie
    • Welche Bilder du wirklich brauchst: Varianz, Störfaktoren, Drift
    • Label-Standards, Ground Truth und Review-Prozess
    • Train/Test-Split, Fehlerraten, Confusion Matrix im QM-Kontext
  • Einführung in den industriellen Rollout
    • Performance, Latenz, Stabilität: typische Stolpersteine
    • Monitoring: Ausschussquote, False Reject/Accept, Nachjustierung
    • Dokumentation und Audit-Tauglichkeit von Prüfalgorithmen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Für wen der Kurs geeignet ist

  • Qualitätsmanagerinnen und Qualitätsmanager sowie Qualitätsingenieurinnen und Qualitätsingenieure
  • Prozessingenieurinnen und Prozessingenieure, Industrial Engineering, Produktionstechnik
  • Automatisierungsingenieurinnen und Automatisierungsingenieure, Prüfmittel- und Messtechnik
  • Data- und Analytics-Verantwortliche mit Bezug zu Bilddaten
  • Für alle, die kamerabasierte Prüfprozesse mit OpenCV aufbauen oder bewerten wollen.

Deine Vorteile

  • Garantierte TermineMarkierte Termine finden statt und bieten 10 % Preisvorteil.

  • Kleine GruppenMaximal 8 Teilnehmende für intensiven Austausch und nachhaltigen Lernerfolg.

  • Praxiserfahrene Trainer:innenBerufsrelevante Fachexpertise aus langjähriger Praxiserfahrung.

  • Keine HybridschulungenBewusst live online oder in Präsenz – für eine klare, fokussierte Lernumgebung.

FAQ

Was lerne ich in der Schulung „KI im Qualitätsmanagement: Prüfprozesse mit OpenCV bauen“?

Von der Kamera bis zur Entscheidung: robuste Bildprüfung, Messung und Anomalie-Erkennung für die Produktion. Zu den Schwerpunkten gehören Bildverarbeitung im Qualitätsmanagement, OpenCV-Grundlagen, die im Shopfloor zählen, Messung, Toleranzen und Entscheidung, Detektion und Klassifikation: wo „KI“ sinnvoll ist, Datensatz, Labeling und Teststrategie und Einführung in den industriellen Rollout.

Für wen ist die Schulung geeignet?

Die Schulung richtet sich an Qualitätsmanagerinnen und Qualitätsmanager sowie Qualitätsingenieurinnen und Qualitätsingenieure, Prozessingenieurinnen und Prozessingenieure, Industrial Engineering, Produktionstechnik, Automatisierungsingenieurinnen und Automatisierungsingenieure, Prüfmittel- und Messtechnik und Data- und Analytics-Verantwortliche mit Bezug zu Bilddaten sowie alle, die kamerabasierte Prüfprozesse mit OpenCV aufbauen oder bewerten wollen.

Welche Vorkenntnisse brauche ich für die Schulung?

Grundverständnis von Qualitätskennzahlen und Prüfprozessen ist hilfreich. Keine Programmiererfahrung erforderlich; grundlegendes technisches Verständnis reicht.

Welche Themen und Schwerpunkte werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören Bildverarbeitung im Qualitätsmanagement, OpenCV-Grundlagen, die im Shopfloor zählen, Messung, Toleranzen und Entscheidung, Detektion und Klassifikation: wo „KI“ sinnvoll ist, Datensatz, Labeling und Teststrategie und Einführung in den industriellen Rollout.

Wie praxisnah ist die Schulung?

Die Inhalte werden bis zu konkreten Arbeitsschritten zu Detektion und Klassifikation: wo „KI“ sinnvoll ist, Datensatz, Labeling und Teststrategie und Einführung in den industriellen Rollout geführt. Dadurch lässt sich das Gelernte gezielt auf eigene Aufgaben übertragen.

Was kann ich nach dem Seminar in der Praxis umsetzen?

Zu den angestrebten Ergebnissen gehören: Automatisierte Sichtprüfung scheitert selten an „zu wenig KI“, sondern an unklaren Prüfmerkmalen, instabilen Bildbedingungen und fehlender Testlogik; Genau dort setzt dieses Seminar an; Du lernst, wie du Prüfprozesse im Qualitätsmanagement mit OpenCV so konzipierst, dass sie reproduzierbar messen und nachvollziehbar entscheiden; Der Kurs beginnt mit der Übersetzung von Qualitätsanforderungen in technische Prüfkriterien: Fehlerkatalog, Akzeptanzgrenzen, Messstrategie und Umgang mit Grenzfällen; Im technischen Kern baust du eine Bildverarbeitungspipeline auf, die du später auf eigene Prüfaufgaben übertragen kannst.

Wird im Seminar auch „Detektion und Klassifikation: wo „KI“ sinnvoll ist“ behandelt?

Ja. „Detektion und Klassifikation: wo „KI“ sinnvoll ist“ ist ein eigener Bestandteil der Schulung. Dazu gehören Merkmalsbasierte Verfahren vs. ML-Ansätze, Template Matching, Feature Matching, einfache Klassifikatoren und Anomalie-Erkennung mit sinnvollen Qualitätsmetriken.

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