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KI-Defekterkennung in der Produktion mit Computer Vision

Von der Kamera bis zur Entscheidung: robuste Prüfprozesse mit Computer Vision aufbauen und bewerten

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2 Tage

23 Standorte

Online & Präsenz

Nächster Termin: 11. – 12.01.2027 · 71 weitere verfügbar

ab 1.190,00 € zzgl. 19 % MwSt.

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Kursdetails

Das lernst Du

  • Use Cases und Qualitätslogik in der Produktion
  • Bildaufnahme, Beleuchtung und Datenqualität
  • Datensatzaufbau und Annotation für Defekterkennung
  • Modellansätze: Klassifikation, Detektion, Segmentierung
  • Bewertung, Metriken und Produktionsreife
  • Deployment: Linie, Edge und Integration

Überblick

Wenn Defekterkennung in der Fertigung scheitert, liegt es selten am „falschen Modell“, sondern an unklaren Qualitätskriterien, instabiler Bildaufnahme oder einer Bewertung, die an der Realität vorbeigeht. Genau dort setzt dieses Seminar an. Du lernst, wie Du aus einem Qualitätsproblem einen umsetzbaren Computer-Vision-Use-Case machst: Defektkatalog, Abnahmekriterien, Traceability und die Entscheidung zwischen 100%-Kontrolle und Stichprobe. Danach widmest Du Dich der Bildentstehung: Welche Beleuchtungskonzepte liefern robuste Kontraste, wie wirken sich Schärfentiefe, Auflösung und Perspektive aus, und wie erkennst Du früh, ob Datenqualität oder Prozessvariation die Hauptursache für Fehlentscheidungen ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Datensatzaufbau. Du erarbeitest, welche Annotationstiefe für Deinen Zweck notwendig ist und wie Du Labels und Datensätze versionierst, damit Ergebnisse reproduzierbar bleiben. Du verstehst die Unterschiede zwischen Klassifikation, Detektion und Segmentierung und kannst daraus eine sinnvolle Modellstrategie ableiten, inklusive Thresholding und Konfidenzlogik für „OK“, „NOK“ und „prüfen“. Bei der Bewertung gehst Du über reine Genauigkeit hinaus: Precision und Recall werden in False Accept und False Reject übersetzt, inklusive wirtschaftlicher Konsequenzen. Du lernst, wie Du Tests mit Golden Samples und Edge Cases planst und wie Du Datendrift durch Material- oder Chargenwechsel erkennst. Zum Schluss bekommst Du einen klaren Fahrplan für Deployment am Edge, Integration in SPS/MES und den Betrieb mit Monitoring, Fallback und Human-in-the-loop, damit die Lösung in der Linie stabil bleibt.

Kursinhalte

  • Use Cases und Qualitätslogik in der Produktion
    • Typische Fehlerbilder: Oberfläche, Kanten, Montage, Label
    • Prüfstrategie: 100%-Kontrolle vs. Stichprobe
    • Fehlerkosten, Taktzeit, Ausschuss und Nacharbeit
    • Abnahmekriterien und Traceability
  • Bildaufnahme, Beleuchtung und Datenqualität
    • Kameraarten, Optik, Auflösung und Bildfeld
    • Beleuchtungskonzepte: Hellfeld, Dunkelfeld, Dome
    • Motion Blur, Schärfentiefe, Perspektive, Kalibrierung
    • Datendrift durch Material, Charge, Temperatur
  • Datensatzaufbau und Annotation für Defekterkennung
    • Klassen, Defektkatalog, Schweregrade
    • Annotation: Bounding Box, Polygon, Segmentierung
    • Umgang mit seltenen Fehlern und Imbalance
    • Versionierung von Daten und Labels
  • Modellansätze: Klassifikation, Detektion, Segmentierung
    • Wann welcher Ansatz sinnvoll ist
    • Baseline mit klassischen Verfahren vs. Deep Learning
    • Thresholds, Konfidenz und Reject-Logik
    • Erklärbarkeit: Heatmaps und Fehlersuche
  • Bewertung, Metriken und Produktionsreife
    • Precision, Recall, F1, IoU, Confusion Matrix
    • False Reject vs. False Accept in der Praxis
    • Testdesign: Golden Samples, Edge Cases
    • Abnahmeplan und Monitoring nach Go-live
  • Deployment: Linie, Edge und Integration
    • Edge-Inferenz, Latenz und Durchsatz
    • Schnittstellen zu SPS/MES/QMS
    • Fail-safe, Fallback und Human-in-the-loop
    • Datenschutz, IP, Audit und Dokumentation

Zielgruppe & Voraussetzungen

Für wen der Kurs geeignet ist

  • Qualitätsingenieurinnen und Qualitätsingenieure in Fertigung und Wareneingang
  • Prozessingenieurinnen und Prozessingenieure sowie Industrial Engineering
  • Automatisierungsingenieurinnen und Automatisierungsingenieure, die Vision in Linien integrieren
  • Data-Science- und KI-Verantwortliche mit Produktionsbezug
  • Für alle, die Defekterkennung mit Computer Vision in der Produktion fundiert aufsetzen und bewerten wollen

Deine Vorteile

  • Garantierte TermineMarkierte Termine finden statt und bieten 10 % Preisvorteil.

  • Kleine GruppenMaximal 8 Teilnehmende für intensiven Austausch und nachhaltigen Lernerfolg.

  • Praxiserfahrene Trainer:innenBerufsrelevante Fachexpertise aus langjähriger Praxiserfahrung.

  • Keine HybridschulungenBewusst live online oder in Präsenz – für eine klare, fokussierte Lernumgebung.

FAQ

Was lerne ich in der Schulung „KI-Defekterkennung in der Produktion mit Computer Vision“?

Von der Kamera bis zur Entscheidung: robuste Prüfprozesse mit Computer Vision aufbauen und bewerten. Zu den Schwerpunkten gehören Use Cases und Qualitätslogik in der Produktion, Bildaufnahme, Beleuchtung und Datenqualität, Datensatzaufbau und Annotation für Defekterkennung, Modellansätze: Klassifikation, Detektion, Segmentierung, Bewertung, Metriken und Produktionsreife und Deployment: Linie, Edge und Integration.

Für wen ist die Schulung geeignet?

Die Schulung richtet sich an Qualitätsingenieurinnen und Qualitätsingenieure in Fertigung und Wareneingang, Prozessingenieurinnen und Prozessingenieure sowie Industrial Engineering, Automatisierungsingenieurinnen und Automatisierungsingenieure, die Vision in Linien integrieren und Data-Science- und KI-Verantwortliche mit Produktionsbezug sowie alle, die Defekterkennung mit Computer Vision in der Produktion fundiert aufsetzen und bewerten wollen.

Welche Vorkenntnisse brauche ich für die Schulung?

Grundverständnis von Produktionsprozessen und Qualitätssicherung ist hilfreich. Keine Programmierkenntnisse erforderlich, mathematische Grundlagen auf Schulniveau reichen aus.

Welche Themen und Schwerpunkte werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören Use Cases und Qualitätslogik in der Produktion, Bildaufnahme, Beleuchtung und Datenqualität, Datensatzaufbau und Annotation für Defekterkennung, Modellansätze: Klassifikation, Detektion, Segmentierung, Bewertung, Metriken und Produktionsreife und Deployment: Linie, Edge und Integration.

Wie praxisnah ist die Schulung?

Die Inhalte werden bis zu konkreten Arbeitsschritten zu Modellansätze: Klassifikation, Detektion, Segmentierung, Bewertung, Metriken und Produktionsreife und Deployment: Linie, Edge und Integration geführt. Dadurch lässt sich das Gelernte gezielt auf eigene Aufgaben übertragen.

Was kann ich nach dem Seminar in der Praxis umsetzen?

Zu den angestrebten Ergebnissen gehören: Wenn Defekterkennung in der Fertigung scheitert, liegt es selten am „falschen Modell“, sondern an unklaren Qualitätskriterien, instabiler Bildaufnahme oder einer Bewertung,; Genau dort setzt dieses Seminar an; Du lernst, wie Du aus einem Qualitätsproblem einen umsetzbaren Computer-Vision-Use-Case machst: Defektkatalog, Abnahmekriterien,; Danach widmest Du Dich der Bildentstehung: Welche Beleuchtungskonzepte liefern robuste Kontraste, wie wirken sich Schärfentiefe, Auflösung und Perspektive aus,; Ein weiterer Schwerpunkt ist der Datensatzaufbau.

Wird im Seminar auch „Modellansätze: Klassifikation, Detektion, Segmentierung“ behandelt?

Ja. „Modellansätze: Klassifikation, Detektion, Segmentierung“ ist ein eigener Bestandteil der Schulung. Dazu gehören Wann welcher Ansatz sinnvoll ist, Baseline mit klassischen Verfahren vs. Deep Learning, Thresholds, Konfidenz und Reject-Logik und Erklärbarkeit: Heatmaps und Fehlersuche.

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